Wohnzimmer, Flur, Küche, Arbeitsnische und Ruhebereich erfüllen unterschiedliche Zwecke und tragen unterschiedliche Lautstärken. Wenn Benachrichtigungen diese Unterschiede respektieren, entsteht Ruhe statt Reizüberflutung. Durch klare Zonengrenzen und Bedeutungsebenen ordnen wir, welche Informationen wohin gehören, wann visuelle Hinweise reichen und wann Ton, Vibration oder gar kein Signal die beste Entscheidung für alle Beteiligten ist.
Präsenzsensoren, Kalender, Tageszeit, Gerätezustände und zuletzt gesehene Positionen erzählen gemeinsam eine Geschichte. Aus einzelnen Signalen entsteht ein plausibles Bild, das Fehlalarme reduziert. Indem wir mehrere Quellen gewichten, erkennen wir, ob jemand wirklich ansprechbar ist, konzentriert arbeitet, schläft oder unterwegs ist, und leiten die Nachricht so, dass sie hilfreich, rücksichtsvoll und wirksam ankommt.
Ein Pfad denkt in Abfolgen: von der Haustür zur Garderobe, über den Flur in die Küche. Entlang dieses Wegs kann ein Hinweis behutsam begleiten, statt abrupt zu stören. Wird der Empfänger abgelenkt, holt die nächste Zone den Faden auf sinnvolle Weise wieder auf. So entsteht ein Gespräch mit dem Raum, das Orientierung bietet und intuitive, freundliche Interaktionen ermöglicht.
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